Eine Kurzgeschichte

Ich lag abends im Bett, es war sehr dunkel. Ich hatte zwar meinen Vorhang zu, aber durch mein Dachfenster konnte ich sehen das der Mond von Wolken verdunkelt wurde und Sterne konnte ich auch keine entdecken. Obwohl die Nacht dunkel war, kam es mir vor als würde schwarzer Nebel in meinem Zimmer schweben, denn egal was ich tat meine Augen wollten sich einfach nicht an die Dunkelheit gewöhnen.

Ich konnte zwar nicht einmal die Hand vor meinen Augen sehen, trotzdem schenke ich dem keine Beachtung. Mein Tag war anstrengend und durch den ganzen Stress den ich heute hatte schweiften meine Gedanken immer noch hin und her. Ich lag wahrscheinlich eine Stunde wach und beendete Gedankengang für Gedankengang. Plötzlich war mein Kopf leer. Von einer Sekunde auf die nächste. Ich lag mit offenen Augen im Bett und könnte einfach nicht mehr denken. Und dann überkam mich ein Schwall Panik.  Ich bekam schreckliche Angst, ich sah die gruseligsten Bilder in meinem Kopf von denen ich nicht mal wusste woher sie kommen. Ich wollte schreien und weinen, so schrecklich hatte ich mich noch nie gefühlt. Ich konnte mich nicht bewegen, wollte rennen, mich in Sicherheit bringen, solche Angst hatte ich. Nein keine Angst, nackte Panik! Ich konnte nicht mehr denken, mich nicht beruhigen, nichts machen damit diese Panikattacke aufhört. Die Angst zerrte an mir, als wollte sie mich zerreißen. Aber das schlimmste war, ich wusste nicht mal wovor ich Angst hatte. Ich versuchte zu schlagen und zu treten irgendetwas zu machen damit all das aufhört. Aber ich konnte nichts tun. Ich hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper. Mein Körper gehörte nicht mehr mir. Und plötzlich wusste ich wovor ich Angst hatte, denn es war nicht die Angst die an mir zerrte…

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